So kannst du deine Pausen effektiv nutzen!

27 Jun Gordian Hense

So kannst du deine Pausen effektiv nutzen!

Viele Menschen vertreten die Ansicht, dass Pausen immer dann Pausen sind, wenn sie sich nicht aktiv mit der Arbeit beschäftigen. Diese Annahme ist falsch, denn nur, weil du dich nicht bewusst mit deiner Arbeit beschäftigst, heisst das noch lange nicht, dass du dich in dieser Zeit auch wirklich erholst. In diesem Artikel verrät dir der erfolgreiche Coach und Unternehmer Grigori Kalinski einige Tipps, wie du deine Pausen in Zukunft effektiv für deine Regeneration nutzen kannst, um dich im Anschluss voller Energie auf die restliche Arbeit konzentrieren zu können. Die Tipps sind so ausgelegt, dass sie auch in kurzen Pausen mit einer Dauer von fünf oder zehn Minuten umsetzbar sind.

Tipp 1: Sorge für eine räumliche Trennung

Den meisten Menschen fällt es schwer, Abstand zu ihrer Arbeit zu nehmen, wenn sie sich in ihrer Pause noch an ihrem Arbeitsplatz befinden. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn du dich – selbst wenn deine Pause nur fünf oder zehn Minuten dauert – in einen anderen Raum begibst, um die Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes zu verlassen. So wird es dir leichter gelingen, gedanklich weg von der Arbeit zu kommen und kurz abzuschalten. Lenke deine Gedanken in eine positive Richtung, indem du dich bspw. an deinen letzten Urlaub zurück erinnerst. Spüre den Sand des Strandes unter deinen Füssen, lausche dem Rauschen der Wellen, schmecke das leckere Eis und rieche die frische Meeresluft. Je intensiver du in deiner Vorstellung wirst, desto effektiver ist diese Übung. Kehre im Anschluss zu deinem Arbeitsort zurück und du wirst feststellen, dass dieser kurze, gedankliche Urlaub viel Entspannung mit sich gebracht hat und du wieder mehr Energie zur Verfügung hast.

Tipp 2: Mache Atemübungen

Wenn wir uns konzentrieren oder sogar unter Stress stehen, weil es sich um eine sehr wichtige Aufgabe handelt oder die Deadline immer näher rückt, so verändert sich ganz automatisch unsere Körperhaltung und auch unser Atem. Unsere Muskeln spannen sich an und unsere Atemzüge verkürzen sich. Nutze deine Pausen daher ganz bewusst, um deinen Atem zu kontrollieren, indem du diverse Atemübungen durchführst. Eine sehr beliebte Methode gegen Stress ist bspw. die Übung, bei der du gezielt deine Lungenbläschen öffnest. Hierfür atmest du tief ein, hältst kurz die Luft an und nimmst im Anschluss noch einen Atemzug. Durch diesen zweiten ‚Einatmer‘ öffnen sich die Lungenbläschen und du entspannst dich. Halte die Luft für ein oder zwei Sekunden an und atme dann langsam so lange aus, bis du das Bedürfnis hast, wieder einzuatmen. Wiederhole diese Übung ein paar Mal und du wirst dich sofort erholter fühlen. Übrigens: Diese Übung ist auch sehr hilfreich, wenn du unter Einschlafproblemen leidest!

Tipp 3: Übe dich in Meditation

Viel zu oft sind wir mit unseren Gedanken überall, nur nicht bei uns selbst. Hast du auch das Gefühl, dass du nur noch funktionierst, dich aber überhaupt nicht mehr spüren kannst? Dann ist es an der Zeit, dass du wieder zu dir zurück findest. Über dich daher in der Meditation und du wirst sehen, dass selbst fünf Minuten Meditation eine ganz grosse Wirkung erzielen können. Wenn du zum ersten Mal meditierst, dann wundere dich nicht, wenn du noch kein Aha-Erlebnis hast. Mediation benötigt ein wenig Übung, um wirklich erfolgreich zu sein, doch es kann schon sehr entspannend wirken, wenn du lernst, deine Gedanken einfach fliessen zu lassen – ohne sie zu unterdrücken oder ihnen eine positive bzw. negative Bewertung aufzuerlegen.

Tipp 4: Unterhalte dich mit einem Menschen, der dir guttut!

Gute Gespräche mit Menschen, die wir mögen und bei denen wir so sein können, wie wir sind, sind Balsam für die Seele! Hast du das Glück, dass du einen solchen Kollegen oder eine solche Kollegin hast oder du kennst jemanden, den du in deiner Pause anrufen kannst, dann nutze diese Chance für ein positives Gespräch, um deinen Akku wieder aufzuladen. Hast du dieses Glück nicht, dann kannst du auch mit dir selbst gedanklich in den Dialog gehen und dir aufmunternde Worte sagen. Sprich mit dir, als wärst du dein bester Freund bzw. deine beste Freundin und motiviere dich für die bevorstehenden Aufgaben.

Tipp 5: Schliesse die Augen und lächle!

Diese Übung ist sehr simpel und bringt trotzdem einen riesigen Effekt mit sich. Das Beste an dieser Übung? Theoretisch reicht für die Durchführung bereits eine Pause mit einer Dauer von zwei Minuten vollkommen aus. Schliesse deine Augen, atme tief durch, entspanne dich und lächle! Völlig egal, wie dir gerade zumute ist, ziehe deine Mundwinkel nach oben – wenn dir das nicht so recht gelingen mag, dann kannst du deine Mundwinkel wortwörtlich mit den Fingern nach oben ziehen! – und halte diese Position. Nach spätestens 90 Sekunden wirst du lachen müssen, weil das Lächeln deinem Gehirn positive Signale sendet und anzeigt, dass alles in Ordnung ist. Hierbei spielt es keine Rolle, ob du wirklich lächeln musst, oder, ob es sich um ein künstlich herbeigeführtes Lächeln handelt.

Fazit

Nutze deine Pausen nicht, um dich auch in dieser Zeit gedanklich mit deiner Arbeit zu befassen, sondern erschaffe Raum zur Regeneration. Hier kann es hilfreich sein, wenn du den Raum tatsächlich verlässt, um Abstand zu gewinnen. Ausserdem helfen dir Atemübungen sowie Meditation dabei, dich selbst wieder zu spüren und dich aktiv zu entspannen. Ausserdem ist es wohltuend, wenn du dich mit einem Menschen unterhältst, mit dem du dich gut verstehst und der dir wohlwollende Worte entgegenbringt. Steht dir so ein Mensch in deinen Pausen nicht zur Verfügung, dann gehe in den inneren Dialog und sprich mit dir selbst wie mit deinem besten Freund bzw. deiner besten Freundin. Bereits eine kurze Pause reicht aus, um deinem Gehirn positive Signale zu senden und deinen Gefühlszustand zu verbessern. Für diese Übung schliesst du deine Augen und lächelst so lange vor dich hin, bis du lachen musst – in aller Regel dauert es maximal 90 Sekunden, bis das geschieht!

Über den Autor:

Grigori Kalinski gilt im deutschsprachigen Raum als führender Coach im Bereich des Amazon Kindle Publishings. Ungeachtet seines jungen Alters ist er seit einigen Jahren gern gesehener Gast in Talkshows und auf Seminaren. Seine Vision von einem besseren Leben führte ihn nach seinem abgebrochenen Studium auf den Amazon-Kindle-Markt. Mit geringem Aufwand konnte er bereits nach wenigen Wochen ein hohes passives Einkommen generieren. Heute gibt der Amazon-Kindle-Experte in Online-Seminaren und Einzel-Strategie-Gesprächen anderen Menschen sein wertvollstes Wissen an die Hand.

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