Geld verdienen mit Social Media – alles über Werbung im Internet

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Wer träumt heute als junger Mensch nicht davon – berühmt sein, Menschen begeistern, die einem folgen und ganz nebenbei fliesst dabei auch noch eine Menge Geld in die eigene Tasche. Dieses Bild haben viele von der neuartigen Welt der Influencer. Gerade mit Werbeeinnahmen versprechen sich viele das grosse Geld und versuchen, von diesem Business leben zu können. Doch wie genau funktioniert dieses Modell eigentlich und welche Tücken sind mit ihm verknüpft? Wie sieht die Zusammenarbeit mit Werbepartnern aus und auf was gilt es zu achten? Der Experte Dennis Loos, der selbst erfolgreicher Influencer und Networker ist, möchte im folgenden Beitrag gerne mehr zu diesem Thema verraten.

Dennis Loos ist Coach für Firmen und Privatpersonen im Bereich der Neukunden-Gewinnung. Seine Expertise ist darauf ausgelegt, Menschen von einer Firma, einem Projekt, einer Person oder einem Produkt zu überzeugen. Zusätzlich ist er Bestsellerautor und gibt Kurse und Seminare in diesem Bereich. In den Jahren 2019 und 2020 wurde Dennis Loos vom Erfolgsmagazin als Top Experte im D-A-CH Raum ausgezeichnet. Er weiss also genau, worauf es auch bei Social Media ankommt und ist auch in diesem Bereich bestens vernetzt.

  1. Mehr Follower – mehr Einnahmen. Mit den Social Media Geld einnehmen und von ihnen leben zu können, ist ein hartes Stück Arbeit und bedarf einer genauen Planung. Nicht wenige scheitern an diesem Modell und schaffen es nie, sich davon dauerhaft ernähren zu können. Ganz prinzipiell gilt, dass die Zahl der Follower und Fans ganz massgeblich darüber entscheidet, wie viel Geld man einnehmen kann und wie interessant man für eventuelle Werbepartner sein kann. Je mehr Menschen und potenzielle Käufer eines Produktes, desto mehr Geld wird an den jeweiligen Influencer bezahlt. Dabei kann man entweder Pauschalen verlangen oder auch an einer Gewinnspanne beteiligt werden. Manchmal erreicht man als erfolgreicher Influencer auch beides und kann doppelt abkassieren. Bleibt man jedoch bei wenigen Followern stehen und kommt hier zahlenmässig nie zu einer grösseren Anhängerschaft, wird man leider nicht attraktiv genug sein und keine grossen Werbeverträge an Land ziehen können.
  2. Werbepartner finden und halten. Natürlich sind die dicken Fische der Wirtschaft und Popkultur immer ganz besonders interessant als Partner. Allerdings erreicht man Abschlüsse und Verträge hier auch nicht mal eben schnell und muss sich wirklich etwas einfallen lassen, damit diese Partner auch wirklich Interesse zeigen. Wer das schafft, kann wirklich lukrative Möglichkeiten entdecken und mit der entsprechenden Werbung auf seinen Kanälen eine Menge Geld verdienen. Wer eher klein ist und keine ganz so grosse Reichweite bedienen kann, muss sich vielleicht eher auf kleinere Firmen und lokale Partner begrenzen. Kleinvieh macht auch Mist, sagt ein altes Sprichwort – und jeder Grosse hat schliesslich auch einmal klein angefangen.
  3. Reichweite erhöhen und Zielgruppen definieren. Die Reichweite entscheidet, wie viele Menschen man mit der Werbung erreichen kann und entscheidet darüber, welche Preise für die Werbung man von einem Partner verlangen kann. Daher ist es im Sinne beider Seiten, wenn man die Werbung gezielt auf das jeweilige Publikum ausrichtet und sich von vornherein zusammen darüber Gedanken macht, wen genau das Produkt ansprechen soll. Hierbei kann man sich auf spezielle Altersgruppen ausrichten, geschlechtsspezifisch werben oder auch alle ansprechen. Wichtig ist, dass man sich mit dem Werbepartner einig ist und die Ziele gemeinsam absteckt. Stellt sich dann vermehrt der Erfolg ein, erreicht man auch weitere Kreise und kann die Reichweite nach und nach ausbauen.
  4. Political correctness – ohne geht es nicht mehr. Leider ist heutzutage und vor allem in der digitalen Welt ein Shitstorm schnell ins Leben gerufen und kann nachhaltig vieles zerstören. Ist der Ruf und die eigene Reputation erst einmal dahin, wird es sehr schwer, wieder auf die Beine zu kommen und an vorherige Erfolge anknüpfen zu können. Daher muss man immer auf der Hut sein und die Produkte und Firmen, für die man schlussendlich werben soll, laufend prüfen. Nur wenn man die Hintergründe kennt, sich von eventuellem Fehlverhalten des Partners schnell und rechtzeitig abgrenzen kann und Verfehlungen frühzeitig erkennt, kann so auf Dauer bestehen und den möglichen Stolperfallen ausweichen. Mit ein wenig Recherche und einem entsprechenden Netzwerk, welches man sich über die Jahre aufbauen kann, hat man immer seine Kontakte und kann sich auf eventuelle negative Entwicklungen vorbereiten. Das alles soll das eigene Business natürlich nicht belasten und am Ende gar ruinieren – es wäre schade, wenn die investierte Mühe und Zeit am Ende in einem grossen Knall verpufft. Am besten sucht man sich Partner, die zu einem passen und Produkte, für die man mit den eigenen Werten einstehen kann.

Ein Fazit. Einfach entspannt zurücklehnen und auf den Cashflow warten – ganz so leicht geht es dann doch nicht mit dem Geld verdienen. Auch ein Influencer muss sich bemühen und einiges Aufwand investieren, damit eines Tages mit Werbung auf seinen Kanälen ein regelmäßiges Einkommen entstehen kann. Mit den Tipps und Gedanken des Experten sollte das auf jeden Fall gelingen und auch Spass und Freude machen!

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