Content: Wie richtig guter SEO-Content erstellt wird?

27 Jun von Gordian Hense

Content: Wie richtig guter SEO-Content erstellt wird?

Content für Menschen ist Content für Google!

Guter Content ist das A und O einer Webseite. Webseiten werden in erster Linie dafür gemacht Kunden, Interessenten und Neugierige über ein Thema zu informieren. Menschen wollen deshalb Content lesen, der auf Sie, zu dem von ihnen gesuchten Thema, passt. Sie sollten also in erster Linie Content für ihre Zielgruppe, Content für Menschen schreiben. Und man sollte ihn so schreiben, dass er die Erwartungen der Besucher befriedigt oder sogar übertrifft.

Zu diesem Thema gibt es viel Literatur, Studien und Lehrgänge für Bücher, Magazine oder Zeitungen. Lesen Sie diesen Text bis zum Ende und sie wissen, wie Sie dadurch die Suchmaschinen-Position erhöhen können.

Content für Menschen vs. Content für Suchmaschinen

Im Internet möchte man aber auch über seinen Content gefunden werden. Wie gut man durch seinen Content gefunden wird, bestimmen Suchmaschinen. Die wichtigste ist sicherlich die Google Suchmaschine. Und hier besteht nun der Spagat zwischen gutem Content für die Leser, Besucher, Kunden, Interessierten und wie eine Suchmaschine ihn bewertet – also guter Content für Suchmaschinen. Bei Google sitzen ja nicht Millionen Mitarbeiter und sehen sich jede einzelne Seite genau an und bestimmen dann einen Ranking-Wert dafür. Das macht der Algorithmus der Suchmaschine.

Der Google Bot erfasst die Seiten und den Content, sendet sie an die Suchmaschine und dort wird alles analysiert. Dort werden bestimmte Regeln dazu benutzt die einzelne Seite mit Content genau zu bewerten. Daraus wird eine Note, ein Ranking-Faktor gebildet.

Ranking-Faktoren bestimmen die Position

Anhand des Ranking-Faktors wird bestimmt, wie wertvoll die Seite und der Inhalt ist. Bei einer Suchanfrage wird in Sekundenbruchteilen bestimmt, welche Seite die beste Antwort für die Suchanfrage ist und diese werden gezeigt. Bei der Auflistung der Ergebnisse (SERP’s) werden viele Ranking-Faktoren herangezogen. Einer der wichtigen ist der Wert für den Content. Je besser er ist, desto höher wird der Link zu der Seite angezeigt.

Merke:

  • Schreiben Sie Content für Menschen
  • Liefern Sie Content für Ihre Zielgruppe – Kunden, Interessenten
  • Erstellen Sie Content für die Suchanfrage die gesucht wird
  • Google bewertet jede einzelne Seite mit Content
  • Beachten Sie auch die Ranking-Faktoren

Die Google Suchmaschine ist kein Mensch

Dennoch hat sich Google als Vorbild die Menschen genommen, die über ihre Suchmaschine Inhalte suchen. Google versucht also Content so zu analysieren, dass er in eine Struktur passt, welche sich Google als für Menschen gemacht vorstellt. Klingt kompliziert und ist auch so. Denn, die Suchmaschine kann nur Algorithmen verwenden, die Daten an bestimmten Kriterien analysieren und daraus mathematische Rückschlüsse ziehen. Daraus wird der Content und die Seite bewertet. Die Regeln, nach denen das Google macht, werden nicht veröffentlich. Dennoch unterstützt Google alle Webseitenbetreiber um ihre Seiten besser in die Suchmaschine zu bekommen. Der „Startleitfaden für Suchmaschinenoptimierung (SEO)“ ist so eine Hilfe.

Aber es kursieren, darüber hinaus, auch viele Berichte über Ergebnisse mit gutem und schlechtem Text von Marktteilnehmern. Google selber veröffentlich natürlich auch Anleitungen was man nicht machen sollte. Daraus kann man für das Internet Regeln ableiten um Texte zu schreiben, die sowohl für die Leser als auch für die Suchmaschine optimal sind. Einige dieser Regeln wollen wir Ihnen hier präsentieren.

Merke:

  • Denken Sie daran, dass Google eine Maschine ist
  • Beachten Sie den Leitfaden von Google
  • Konzentrieren Sie sich darauf Fehler zu vermeiden
  • Beginnen Sie wie Google zu denken

Gute HTML-Struktur bzw. Text-Gliederung ist die Basis

Guter Text hat immer auch eine gute Gliederung. In normalen Texten wird das durch Überschriften, Sub-Überschriften, Aufzählungen, Nummerierungen, Hervorhebungen (Fett, Kursive) etc. vorgenommen. Diese kann man auch in Content im Internet verwenden. Nur dort wird die Gliederung und Auszeichnung durch HTML-Code definiert. Der Google Bot und die Suchmaschine unterscheiden Texte durch die HTML – Auszeichnung. So sollte eine Haupt-Überschrift eines Artikels mit einem H1-Tag definiert sein. Die nächst kleinere Ebene sollte mit einer Überschrift mit H2-Tag beginnen. Und so weiter. Wichtige Wörter oder Sätze kann man durch Hervorhebungen, also Fett, Kursiv oder als „Zitat“ kennzeichnen. In HTML sieht das dann z.B. so aus <strong>Fett</strong>, <em>Kursiv</em>. Google geht auch davon aus, dass gute Texte Auflistungen, Zitate und Fussnoten oder Querverweise enthalten.

  1. Erster wichtiger Punkt
  2. Zweiter wichtiger Punkt
  3. ….

In HTML sieht das so aus:

<ol>
<li>Erster wichtiger Punkt</li>
<li>Zweiter wichtiger Punkt</li>
<li>….</li>
</ol>

Ein Zitat wird eingerückt.

In HTML: <blockquote>Ein Zitat wird eingerückt.</blockquote>

HTML-Code im Griff?

Eine wirklich gute Webseite über HTML-Code und Webseiten-Strukturen ist wiki.selfhtml.org. Dort kann man leicht die wichtigsten Grundkenntnisse erlernen, wie HTML geschrieben wird und wie eine gute Auszeichnungssprache funktioniert. Web-Browser sind sehr geduldig mit falschem Code, aber Google bestraft ihn und wertet schlecht programmierte und schlecht geschriebene Seiten ab. Im Laufe der Jahre haben sich gute Strukturen für definierte Texte ergeben. In der Grafik sehen Sie eine Übersicht der heutigen Strukturmethoden für Texte und Webseiten. Beides ist eng miteinander verknüpft. Das hängt auch sehr mit den technischen Strukturen zusammen die man im Internet verwendet. Diese sollte man nicht alle kennen um gute SEO-Texte schreiben zu können, dennoch ist es gut zu wissen, dass sie die Basis für maschinelle Lesbarkeit von Daten, also auch Artikel durch Suchmaschinen sind.

Strucured Internet Documents

Bilder, Grafiken und Videos

Bilder, Grafiken und Videos dienen der Veranschaulichung von geschriebenem Text. Deswegen sind eingebettete Bilder, Grafiken und Videos ein ganz wichtiger Aspekt in der Definition von guten Artikeln. Ergänzen Sie diese Elemente mit Titel-Tag und Beschreibung. Dann kann Google die Elemente Sachthemen zuordnen. Sucht jemand danach nach Bildern zu einem Thema, kann der Link zu einem Bild auf den Artikel führen.

Texte prüfen

Guten Text sollte man also erst z.B. in einem Text-Editor vorschreiben und gut strukturieren. An den richtigen Stellen sollte man Auflistungen, Zitate, Fussnoten und Querverweise einfügen. Dann sollte man den Text in den Editor in einem CMS (z.B. WordPress) einsetzen und darauf achten, dass alle Auszeichnungen in HTML umgewandelt wurden. Eventuell sollte man selber Hand an den Code anlegen können. Falsch verschachtelten oder fehlerhaften HTML-Code betrachtet Google als negativ und wertet den Artikel oder die Seite entsprechend ab. Fehler in HTML-Code kann man z.B. durch den W3C-Validator herausfinden. Dort kann man eine URL eingeben und die Seite auf Fehler testen. Testen Sie mal wie viele Fehler Ihre Seite enthält, sie werden sicher erstaunt sein. Viele Webseiten werden heute nur nach aussen „toll“ programmiert, der Code hat oft sehr viele Fehler. Die Google Suchmaschine erkennt das und wertet die Seiten entsprechend ab.

Merke:

  • Gute Artikel müssen strukturiert sein
  • Die Struktur sollte durch die Gliederung zum Ausdruck kommen
  • Auszeichnungen, Verweise, Zitate helfen Wichtiges hervor zu heben
  • Aufzählungen, Fussnoten und Quellenangaben ergänzen die Gliederung
  • Denken Sie daran die Regeln des HTML dafür anzuwenden
  • Auszeichnungssprache ist die Basis für die Lesbarkeit durch Maschinen

 

Content Marketing Struktur

Guter, anziehender Inhalt ist Gold wert

Erwartungen wecken und Call-to-Action anbieten

Da der Text ja von Menschen gelesen werden soll, muss er Kriterien entsprechen die diese gut und interessant finden. Wählen Sie also Inhalte aus, die aktuell, wichtig und interessant für die Leser sind. So wie dieser Text, für jeden der sich mit SEO-Content beschäftigt, sicher interessant ist. Da die Überschrift und der Teaser (meta description) in den Suchergebnissen erscheint, sollte beides Erwartungen wecken und ein „Call-to-Action“ eine Aktion vorschlagen. Zum Beispiel: „Lesen Sie hier wie man richtig guten SEO-Content erstellt!

Versprechen Sie einen Nutzen

Beschreiben Sie gleich zu Beginn des Artikels einen Nutzen, den der Leser hat, wenn er den Artikel bis zu Ende liest. Zum Beispiel: Lesen Sie diesen Text bis zum Ende und sie wissen, wie Sie dadurch die Suchmaschinen-Position erhöhen können. Gute Texte leben auch davon, dass der Leser sich einen Nutzen für sich wünscht. Schliesslich verbraucht er Zeit damit den Artikel zu lesen. Wenn er dann nur Dinge liest, die er schon auf zig anderen Seiten gelesen hat und nichts Neues erfährt, ist er enttäuscht. Das wiederum drückt sich in einer kleineren Verweildauer der Besucher aus. Die Bounce-Rate steigt und beides erkennt Google. Der Wert der Seite mit Content fällt.

Dramaturgie verlängert die Verweildauer

Bauen Sie den Text nach dramaturgischen Richtlinien auf, damit der Leser möglichst immer weiter lesen möchte. Das erhöht die Verweildauer auf der Seite, welche von Google ebenfalls gemessen und zur Bewertung herangezogen wird. Christine Pepersack (Autorin für Drehbücher im Deutschen TV) hat dazu einen guten Artikel „Die Dramaturgie des Textes“ geschrieben.

Merke:

  • Erwartungen wecken und Call-to-Action anbieten
  • Versprechen Sie einen Nutzen
  • Dramaturgie verlängert die Verweildauer

Schreiben Sie gut lesbaren Text und halten Sie die Rechtschreibung ein

Schreiben Sie lieber kurze als lange Sätze. Versuchen Sie Verschachtelungen in Sätzen zu vermeiden. Verwenden Sie Fremdwörter oder komplizierte Fachbegriffe nur, wenn Sie unbedingt erforderlich sind. Bedenken Sie das ihre Leser sehr unterschiedliche Erfahrungen, Kenntnisse und Fachwissen haben können. Machen Sie es also ihren Lesern leicht, ihren Inhalt zu lesen. Es gibt im Internet viele gute Tools um die Lesbarkeit von Texten zu prüfen. Zum Beispiel: http://www.leichtlesbar.ch/ Die Lesbarkeit der meisten Texte wird heute durch die „Flesch-Formel“ definiert.

Halten Sie die soziale Ebene ein und wechseln Sie nicht zwischen der Ansprache. Mal „Du“, mal „Sie“ ist kein guter Stil. Wenn Sie Texte mit hohem Niveau beginnen, halten Sie das bitte auch bis zum Ende durch. Ein Text der dann plötzlich „Gassen-Niveau“ annimmt, ist nicht glaubwürdig. Genau so gilt das umgekehrt. Texte die locker beginnen und per „Du“ geschrieben werden, werden unglaubwürdig, wenn sie plötzlich ein hohes Niveau aufweisen und plötzlich „Sie“ verwenden.

Beachten Sie die Rechtschreibregeln ihrer Sprache und vermeiden Sie es in Dialekt zu schreiben. Google prüft und bewertet die Rechtschreibung. Dazu wird übrigens auch der Language – Tag im HTML-Code herangezogen. Webseiten bei denen z.B. im Code „en-US“ angegeben ist und dann der Text auf Deutsch geschrieben ist, werden schlechter bewertet. Da man die Rechtschreibung für US-Englisch (en-US) auf Deutsch nicht anwenden kann und somit eigentlich alles falsch geschrieben ist. Entweder ändern Sie dann den Language-Tag oder schreiben Sie ihre Texte in der Sprache die er angibt.

Merke:

  • Schreiben Sie gut oder leicht lesbaren Text
  • Halten Sie die Rechtschreibregeln der Sprache ein
  • Bleiben Sie auf der gleichen sozialen Ebene
  • Verwenden Sie immer die gleiche Ansprache

Vermeiden Sie Wiederholungen

Wiederholungen nerven nicht nur die Leser. Auch wenn man meint damit die Keyword-Density erhöhen zu können. Der Leser und auch Google merkt das sehr schnell und wertet den Text als minderwertig bzw. als Fake-Artikel ab. In vielen Medien-Seiten ist das massiv zu beobachten. Der Teaser erscheint auf der Hauptseite. Klickt man den Artikel an, steht der Teaser noch einmal im Text und noch schlimmer, weiter unten erscheint er noch einmal.

Wiederholungen sind der Graus für Suchmaschinen und Leser

Doppelter oder dreifach der gleiche Text auf einer Seite im Internet ist der Graus für Google und jede Suchmaschine. Denn er verschwendet Unmengen an Platz in den Datenbanken und macht die Anzeige guter Suchresultate schwieriger. Bei grossen Medien-Seiten bemerkt man die Abwertung oft nicht, da sie hunderte, wenn nicht sogar tausende Artikel in der Woche oder dem Monat posten. Da wiegt die Menge mehr als die Qualität. Ausserdem buchen diese Unternehmen oft hohe Werbebudgets bei Google. Kleinere Seiten können sich das aber nicht erlauben.

Merke:

  • Vermeiden Sie Wiederholungen
  • Sowohl von Worten wie von Sätzen
  • Auch inhaltlicher Art

Verwenden Sie passende Keywords

Die Anzahl und Art der Keywords in einem Text kann die Auffindbarkeit in der Suchmaschine stark beeinflussen. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Schreiben des Content nach welchen Keywords der Artikel in den Suchmaschinen gefunden werden soll. Verwenden Sie dann diese Keywords im Text an den richtigen Stellen, aber sorgfältig. Übertreiben Sie es mit der Verwendung der Keywords nicht. Mit Meta-Tags, Stichworten, Kategorien und Überschriften die die Keywords enthalten, kann man schnell ein Keyword in einer Seite zu häufig nennen. Das wird als Keyword-Spam erkannt und die Seite wird deshalb schlechter bewertet. Testen Sie deshalb ihren Text immer auf die Keyword-Dichte (Keyword-Density). Kommt ein Keyword zu einem zu hohen Prozentsatz im Text vor, ersetzen Sie es durch eine Alternative, bis die Dichte stimmt.

Merke:

  • Definieren Sie die Keywords nach denen der Artikel gefunden werden soll
  • Verwenden Sie diese Keywords in ihrem Artikel sorgfältig
  • Vermeiden Sie Keyword-Spam / Keyword-Stuffing
  • Testen Sie ihren Artikel auf die Keyword-Dichte

Guter Content ist mindestens 800 Wörter lang

Untersuchungen in den USA haben gezeigt, dass gut bewertete Seiten im Internet im Durchschnitt 1’900 Wörter enthalten. Bisher galt in SEO-Kreisen immer ein Wert von 300 bis 800 Wörtern als gut. Diese Zeiten sind lange vorbei. Denn Texte mit 300 bis 800 Wörtern lassen sich auch über automatische Systeme erstellen. Je länger ein Text ist und je fundierter zu einem Thema passt, desto besser wird er gewertet. Und das kann man durch ein Automatismus / Programm nicht so leicht und sauber erzeugen. Google bewertet Content für Menschen positiv, wertet also Texte die den Anschein wecken durch Programme erzeugt zu sein, ab.

Im Durchschnitt 1’900 Wörter!

Achten Sie also darauf, dass Ihr Text im Schnitt 1’900 Wörter enthält. Prüfen kann man das gut mit den meisten Text-Editoren, wie z.B. Microsoft Word. Sicherlich kann ein guter, fundierter Artikel auch kürzer sein. Ich empfehle eine Länge von mindestens 800 Wörtern, aber nicht mehr als 2’500 im Internet. Denn danach lässt jede Aufmerksamkeit eines durchschnittlichen Lesers erheblich nach.

Merke:

  • Schreiben Sie Artikel mit mindestens 800 Wörtern
  • Besser sind Artikel um die 2’000 Wörter
  • Ich empfehle Texte zwischen 800 und 2’500 Wörtern

Content ohne Links zu anderen Webseiten sind heute unrealistisch

Durch Querverweise mit Links zu anderen Seiten oder intern im eigenen Blog / Webseite, wertet man die Glaubwürdigkeit seines Artikels auf. Gerade wenn man Quellen oder detailliertere Erklärungen erwähnt, kann und sollte man diese auch verlinken. Hierbei gibt es jedoch einiges zu beachten. Links zu anderen Seiten sollten sinnvoll sein und den Artikel ergänzen. Links die thematisch zu Seiten führen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, sollte man vermeiden. Das Text / Link – Verhältnis sollte stimmen. Ein kurzer Text mit übermässig vielen Outbound oder Inbound – Links wird nicht positiv bewertet.

Was gibt es bei Links zu beachten?

Der Ankertext, ein eventueller Title- oder Alt-Tag sollte sorgfältig gewählt werden. Eventuell kann man auch noch mit Nofollow und Follow Tags arbeiten um Bewertungen nicht an andere Seiten weiter zu geben. Aber Achtung, wenn man alle Outbound – Links mit Nofollow versieht, ist das auch nicht richtig. Generell sollte man nur „nicht vertrauenswürdigen“, „bezahlten“ und „administrativen“ – Links einen Nofollow-Tag verpassen. Administrative – Links sind z.B. der „Anmelden“ oder „Login“ -Link in einem Blog, damit hilft man dem Google Bot unnützen Links nicht zu folgen. Links sollten farblich oder anderweitig gekennzeichnet sein, so dass der Leser erkennt, dass es ein Link ist. In den Ursprüngen des HTML wurden Links immer blau unterstrichen gekennzeichnet. Da wusste jeder gleich, was das bedeutet. Viele Webmaster oder Designer haben diese Regel aus stilistischen Gründen leider unterbrochen.

Merke:

  • Verlinkungen sollten sinnvoll sein und Artikel ergänzen
  • Links sollten zu Seiten führen die thematisch passen
  • Das Text / Link – Verhältnis sollte stimmen
  • Ankertext, Title- oder Alt-Tag müssen stimmen
  • Verwende den Nofollow- und Follow-Tag

Sorgen Sie für einzigartigen Content – „Unique Content“, vermeiden Sie „Duplicate Content“

Artikel für Menschen

Schreiben Sie Artikel für Menschen. Wenn Sie über ein Thema schreiben, dass schon oft beschrieben wurde kann es passieren, dass sie ähnliche oder gleiche Beschreibungen verwenden, wie auf anderen Webseiten bereits benutzt. Das ist gar nicht gut. Denn Google findet auch in Artikeln Textpassagen und vergleicht sie mit anderen Webseiten. Wenn diese dann gleich lauten, wird das als „Duplicate Content“ definiert und ihre Seite wird abgewertet. Auch innerhalb Ihrer eigenen Seite. Google erkennt sogar, welche Seite den Text zu erst veröffentlicht hat und bewertet die Seite, die später den gleichen Text veröffentlicht schlechter. Google will damit vermeiden, dass Texte per Copy & Paste in andere Seiten eingesetzt werden um Content zu erzeugen. Eine gute Beschreibung was man beachten sollte hat Content.de veröffentlicht.

Nutzung von Zitaten

Zitate von Persönlichkeiten oder bekannten Personen sind of zur Verstärkung einer Aussage nützlich. Übertreiben Sie aber den Einsatz von Zitaten nicht. Sonst hat nicht nur der Leser das Gefühl es soll Platz gefüllt werden, sondern auch Google. Zeichnen Sie Zitate durch entsprechende Stilmittel aus. Zum Beispiel durch Blocksatz, Anführungszeichen oder Kleiner- & Grösser-Zeichen. Die Fachhochschule Nordwestschweiz hat dazu eine gute Anleitung geschrieben.

Merke:

  • Vermeiden Sie gleiche Formulierungen bereits oft geschriebener Inhalte
  • Verwenden Sie keinen „Duplicate Content“
  • Nutzen Sie Zitate richtig

Fazit

Um guten Content für Menschen und Suchmaschinen zu schreiben sind einige Dinge zu berücksichtigen. Ich hoffe, ich habe mit dieser Aufstellung eine gute Übersicht und die wichtigsten Punkte dazu aufgeführt. Sollte der eine oder andere Punkt fehlen, freue ich mich über Anregungen in den Kommentaren dazu. Ich ergänze diesen Artikel dann gerne um diese Punkte. Wichtig ist, dass Sie guten Content für Ihre Besucher, also Menschen schreiben. Das betont auch Google immer wieder. Leider kann Google gute Content nur anhand von mathematischen Algorithmen und bestimmten Merkmalen erkennen. Deshalb sollte man seinen guten Text durch die Einhaltung dieser Regeln ergänzen.

2 Comments

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