Business Analysis

Das Gesamtbild erfassen, Problembereiche erkennen, Lösungen anbieten

Strukturelle Perspektive

Die heutige Geschäftswelt wird in ihrer Struktur immer granularer und segmentierter. Positionen, Aufgaben und Rollen werden immer spezifischer abgegrenzt und spezialisiert. An den Schnittstellen, zwischen Abteilungen, Funktionen, Rollen und in Prozessen entstehen diverse Problemfelder oder lose Enden. Die spezialisierten Mitarbeiter sind nur für ihren kleinen Bereich zuständig. Abteilungsübergreifende Informationen und Perspektiven gehen verloren oder können gar nicht erst entstehen. Die Folge sind oft Unterbrechungen oder Fehlkommunikation in den Geschäftsprozessen, was zu vielen Fehlern, Nacharbeiten und erheblichen Kosten führt. Die Perspektiven der Stakeholder, z.B. Aktionäre, Mitarbeiter, Kunden, Behörden, Techniker oder Lieferanten u.v.m., können von einzelnen Personen im Unternehmen nicht mehr bedacht werden, da sie die gesamte Prozesskette nicht überblicken können oder/und blind für das Unternehmen sind. Sie sind in ihrer definierten Rolle gefangen. Die Stakeholder bekommen nicht immer die beste Leistung und den Service, der gewünscht wird.

Monetäre Sichtweise

Die qualitative Bewertung der Prozesse und Funktionen, rollen-, positions- und abteilungsübergreifend, vor dem Hintergrund von Erträgen, Kosten und Timing wird so aber nicht erfasst. Probleme werden erst sichtbar, wenn sie z. B. zu viele Kosten verursachen oder zu Verzögerungen im Gesamtprozess führen. Projektleiter, die Prozesse implementieren, merken gar nicht, dass es Synergieeffekte gibt und die Gesamteffektivität des Unternehmens gesteigert werden kann, weil ein benachbarter Prozess nicht berücksichtigt wurde. Dadurch entstehen zusätzliche Arbeit und unnötige Kosten. Dies steht meist im Widerspruch zu den Unternehmenszielen und den Anforderungen der Gesellschafter.

In der Unternehmensanalyse werden die folgenden Fragen geklärt und überprüft

In der Unternehmensanalyse wird der Ist-Zustand erfasst und je nach Zielsetzung werden Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Der Business Analyst betrachtet die Prozesse und die Organisation abteilungsübergreifend, findet Schwachstellen oder Verbesserungspotenziale, schlägt diese vor und prüft deren Umsetzung. Er fungiert als Vermittler zwischen den Fachabteilungen und der IT. Er kennt die Themen der Fachabteilungen (Vertrieb, Einkauf, Personalwesen, Produktion etc.) und übersetzt die Anforderungen für die IT. Dies erfordert fundierte Kenntnisse über die Organisation des Unternehmens, der Fachabteilung und die Möglichkeiten der Abbildung der Funktionen und Prozesse in der IT.

Dreissig Jahre Erfahrung in Organisation und Prozessen

GHC GmbH verfügt über mehr als dreissig Jahre Erfahrung in verschiedenen Abteilungen, vielen Prozessen und IT-Lösungen in unterschiedlichen Branchen. In vielen Fällen konnten wir eine Veränderung herbeiführen, mit Erfolg. Oft kommt es auf die Details in den Prozessen an, damit sie erfolgreich und effizient genutzt werden können. Nur der Business-Analyst kann sie erkennen und für die richtige Umsetzung sorgen. Er hat eine andere Sicht der Dinge als eine Fachabteilung oder die IT.

Wir haben Systeme implementiert, die seit über fünfundzwanzig Jahren erfolgreich im Einsatz sind, obwohl sie immer wieder angepasst und modernisiert wurden. Was ein Business-Analyst am Anfang richtig strukturiert und aufbaut, spart über die Lebensdauer des Systems Unmengen an Anpassungen und Kosten. Es lohnt sich aber auch für Systeme, die mit gut gemeinten Strukturen eingeführt wurden, aber nicht zu den Zielen des Unternehmens passen. Es ist besser, diese Problembereiche sofort anzugehen, als jahrelang jeden Tag Geld zu verlieren.

Wir verstehen die Unternehmensanalyse nicht nur im Zusammenhang mit der IT. Für viele Unternehmen, aber auch für Start-ups, haben wir Unternehmen bis zur Funktionsfähigkeit begleitet und wesentlichen Input für die Ziele, die Ausrichtung auf den Markt und die Fokussierung auf die richtigen Produkte und Dienstleistungen geliefert. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern agieren wir „hands-on“ und helfen auch der Fachabteilung, Dinge so umzusetzen, dass sie zu den Prozessen und Zielen passen.

melcos GmbH

Aktuelles Beispiel „melcos GmbH“

Ein gutes Beispiel für unsere Arbeit ist die „melcos GmbH“. In einem Analyseprozess haben wir die Fähigkeiten und das Know-how des Teams um Fabian Spitzli, dem Geschäftsführer und Inhaber der melcos GmbH, untersucht, mit den Möglichkeiten des Marktes verglichen und daraus eine marktkonforme Struktur geschaffen. Die Marktorientierung des Unternehmens orientierte sich an den Kompetenzen und dem Know-how der melcos GmbH sowie an den potenziellen Kunden. Das Ergebnis ist eine neue Form der Weiterbildung von Führungskräften, kombiniert mit Mentalcoaching. Was in der Schweiz offensichtlich einmalig ist.

Die mentalen Fähigkeiten von Führungskräften werden in Zukunft für Unternehmen entscheidend sein. Der „War for Talents“ hat gerade erst begonnen, die „Babyboomer“ gehen in den Ruhestand und hinterlassen eine Lücke von bis zu 30 % im Bereich Fachkräfte. Eine grosse Herausforderung für alle Personalabteilungen. Das Unternehmen, das ein geeignetes Arbeitsumfeld schafft und eine gute Work-Life-Balance für seine Mitarbeiter gewährleistet, wird sehr wahrscheinlich immer an der Spitze stehen.

In praktischen Schritten, „hands-on“, haben wir eine passende Website konzipiert und umgesetzt und die richtigen Texte erstellt. Ausserdem haben wir das Logo entworfen, die Farben der CI ausgewählt, Texte geschrieben und die Produkte definiert. Während des gesamten Beratungsprozesses standen wir für viele Dinge, die ein Start-up wissen muss, zur Seite. Die melcos GmbH startet mit vier Mitarbeitern in eine erfolgreiche Zukunft. Und warum? Weil von Anfang an alles effizient und marktgerecht strukturiert wurde, basierend auf Fachwissen und Erfahrung. Mit tiefem Wissen über Business Analyse.