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Gegenseitige Abhängigkeit in der IT / Web wächst

Gegenseitige Abhängigkeit in der IT / Web wächst und führt zu Inkompatibilitäten

Viele IT-Systeme haben Abhängigkeiten zu anderen IT-Systemen. Software benötigt Updates, hat aber auch PlugIns oder Schnittstellen zu anderen Systemen. Wird das Master - System aktualisiert, passen oft die zugekauften Module, PlugIns oder Schnittstellen nicht mehr und müssen ebenfalls angepasst werden. Das führt zu weiterem Aufwand und Verzögerungen für andere Arbeiten.

Die Umstellung eines Servers z.B. für das Webhosting auf die PHP Version 5.6 zieht einen Rattenschwanz an weiteren Änderungen z.B. an einem CMS (Content Management System) oder einer eCommerce - Lösung nach sich. Unter Umständen muss das CMS oder die Shop-Lösung ebenfalls aktualisiert werden. Was wieder bedeutet, dass manuelle Anpassungen z.B. im Template - also dem Front-End - in der neuen Version nachgezogen werden müssen. Wenn dann noch gleichzeitig Zahlungsmodule z.B. von der Postfinance zwingend geändert und aktualisiert werden müssen, ist das Chaos perfekt. Online-Shops haben erst noch weitere Verknüpfungen, zum Beispiel zu E-Mail-Systemen, Google AdWords, Google Shopping, Affiliate - Netzwerke oder einem ERP-System / Warenwirtschaft. Diese Systeme sind oft sehr verzahnt und diese Verzahnung ist immanent wichtig für die optimale Funktion des Geschäftsprozesses und der Vermarktung.

Wird der Shop aktualisiert kann es sein, dass auch die Schnittstellen zu den eingebundenen Systemen aktualisiert oder angepasst werden müssen. Wenn dann ein Sub-System kein Update bietet, wird unter Umständen der ganze Geschäftsprozess unterbrochen und der Verkaufserfolg sinkt.

Um diesen Problemen zu begegnen und sie möglichst zu verhindern sind einige Massnahmen notwendig und können enorm Geld sparen bzw. Reibungsverlsute minimieren.

A. Der Einsatz von Einzelsystemen, die nicht auf andere Systeme angewiesen sind, aber auf deren Struktur und Daten zugreifen können. Zum Beispiel, Module die direkt auf die Datenbank eines Shops zugreifen ohne eine Änderung an dem Source-Code des Shops selber notwendig zu machen. Diese sind oft lange lauffähig, auch wenn am Shop (Master-System) vieles geändert wird.

B. Die Verwendung von sogenannten "Injection Methoden", bei der Software aus einem Modul automatisch in eine vorhandene andere Lösungen "eingespritzt" wird. Zum Beispiel ein Zahlungsmodul in einen Shop. Dazu benötigt aber die Master-Software sogenannte "Hooks" - also "Aufhänger" an deren Stelle die andere Software sich einfügen kann. Diese Schnittstellen muss gut definiert und beschrieben sein. Wird das gut gemacht, kann diese Lösung auch über eine lange Zeit eine Lösung bieten, ohne auf Updates zu verzichten. Leider ist der Austausch über diese Hooks von Entwickler zu Entwickler noch sehr zäh bzw. glauben viele sie besitzen starke Marktmacht um "ihr" System durchzudrücken. Das das allen schadet ist ihnen nicht bewusst.